Ein Zuhause, das Geschichten atmet und die Erde schützt

Heute nehmen wir Sie mit in die Welt des geschichtenbasierten ökologischen Wohndesigns. Wir verbinden persönliche Erinnerungen, Werte und Alltagsrituale mit klugen, kreislauffähigen Lösungen, damit Räume Charakter und Verantwortung tragen. Entdecken Sie, wie Erzählungen Planungsentscheidungen leiten, Ressourcen schonen und Lebensqualität spürbar heben. Teilen Sie Ihre Geschichte, stellen Sie Fragen und begleiten Sie uns auf einem Weg, der Design, Sinn und Nachhaltigkeit untrennbar verknüpft.

Wurzeln, Menschen, Orte: der erzählerische Ausgangspunkt

Jedes gelungene Haus beginnt mit dem Zuhören. Wir sammeln Erinnerungen, kleine Rituale und große Wünsche, um ein tragfähiges Narrativ zu formen, das Identität und Umwelt gleichermaßen respektiert. Diese Grundlage schärft Prioritäten, wenn es um Budget, Komfort und ökologische Wirkung geht. Schreiben Sie uns, welche alltäglichen Augenblicke Sie bewahren möchten, und wir übersetzen diese Momente in räumliche Abfolgen, Materialstimmungen und sensible Details, die sich über Jahre stimmig anfühlen.

Gerettetes Holz als Erzählfaden

Alte Balken, Dielen oder Fensterläden tragen Spuren von Jahren. Wir prüfen Statik, Schadstoffe und Feuchte, bereiten die Stücke auf und integrieren sie sichtbar. Das spart graue Energie, bringt Wärme und schafft Gesprächsanlässe. Ein Esstisch aus ehemaligem Dachstuhlholz erinnert täglich an Herkunft und handwerkliche Pflege. Gleichzeitig kombinieren wir neue, zertifizierte Hölzer kontrolliert, um eine gesunde, formaldehydarme Innenraumqualität zu sichern.

Lehm, Hanf und Zellulose als Klimaregler

Lehmputze, Hanffaserdämmung und Zellulose schaffen ausgleichende Feuchte- und Temperaturpuffer, die ohne große Technik spürbaren Komfort liefern. Sie verbessern Akustik, minimieren synthetische Bindemittel und sind im Rückbau unproblematisch. Mit lokalen Handwerksbetrieben stimmen wir Mischungen, Schichtstärken und Oberflächen ab. Ihre Geschichte fließt in Farbnuancen, Kellenstriche und textile Ergänzungen ein, sodass Materialqualität fühlbar und persönlich wird.

Transparente Ökobilanz als Entscheidungshilfe

Wir bewerten Bauteile mit Lebenszyklusanalysen, berücksichtigen Herstellenergie, Transport, Wartung und Rückführung. Umweltproduktdeklarationen, Recyclingquoten und Zertifizierungen helfen beim Vergleichen. Statt nur Preise zu fixieren, betrachten wir Gesamtkosten des Besitzes sowie gesundheitliche Effekte. So entstehen robuste Entscheidungen, die Budget und Klima respektieren. Fragen Sie nach der Ökobilanz Ihres Lieblingsmaterials, und wir zeigen Alternativen mit gleicher Anmutung, aber geringerer Umweltlast.

Licht, Klima, Energie: unsichtbare Protagonisten des Alltags

Tageslichtszenen vom Morgen bis zur Dämmerung

Fenster sitzen dort, wo Rituale stattfinden: Frühstück im milden Ostlicht, Arbeiten mit blendfreier Nordhelligkeit, Abendruhe mit warmem Reflex. Oberlichter, tiefere Laibungen und helle Oberflächen lenken Licht, ohne Energie zu verschwenden. Wir simulieren Helligkeitsverläufe übers Jahr, testen Verschattung und wählen Glas selektiv. So entsteht eine ruhige Komposition, die Zirkadianrhythmus unterstützt und Kunstlicht nur gezielt und stimmungsvoll ergänzt.

Passiver Komfort statt Technikdominanz

Verschattung, Speicherfähigkeit und Zugfreiheit erzeugen Wohlgefühl, bevor Maschinen eingreifen. Massive Lehmflächen, Querlüftung und Nachtkühlung reduzieren Spitzenlasten, Wärmepumpen und kontrollierte Lüftung arbeiten effizienter. Wir halten Systeme verständlich, zugänglich und wartungsarm. Statt blinkender Hektik gibt es logische Bedienung und klare Anzeigen. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Zugluft oder Überhitzung, und wir passen Öffnungsstrategien, Speichermassen und textile Ebenen fein an.

Energie als erzählerische Kapitelstruktur

Wir machen Energieflüsse sichtbar: Anzeigen zeigen Ernte von Dachflächen, Speicherstände und Tagesprofile, ohne zu überfordern. Bewohner verstehen, warum bestimmte Routinen wirken. So wird Selbstwirksamkeit gestärkt und Verschwendung seltener. In Workshops legen wir sinnvolle Zielwerte fest, berücksichtigen Komfort, Budget und Zukunftssicherheit. Schreiben Sie uns, welche Daten Sie wirklich brauchen, damit Interfaces motivieren, nicht stressen, und Entscheidungen langfristig getragen werden.

Grundrisse, die Biografien folgen

Räume erzählen, wie wir leben wollen. Statt starrer Zellen entstehen Sequenzen, die Rituale und Beziehungen stärken: Übergänge, Sichtachsen, Nischen, gemeinschaftliche Zonen. Flexibilität erlaubt Veränderungen ohne Ressourcenverschleiß. Barrierearme Details, gute Akustik und klare Ergonomie fördern Gesundheit. Erzählen Sie von Gewohnheiten, Hobbys und Ruhebedürfnissen, und wir entwickeln Grundrisse, die wachsen, wenn das Leben sich wandelt, und dabei immer offen, freundlich und effizient bleiben.

Kreislaufdenken vom ersten Skizzenstrich

Schrauben statt kleben

Mechanische Verbindungen erlauben Reparatur und spätere Wiederverwendung. Statt großflächiger Kleber setzen wir auf Verschraubungen, Klemmen und Stecksysteme. So bleiben Oberflächen austauschbar, Leitungen zugänglich, Schäden lokal begrenzt. Die sichtbare Fügung wird Teil der Ästhetik und erzählt von Offenheit. Handwerker arbeiten sauberer, Baustellen werden leiser, und die Lebensdauer jedes Bauteils verlängert sich spürbar, ohne Ressourcen zu verschwenden.

Materialpässe und digitale Etiketten

Jedes relevante Bauteil erhält Angaben zu Herkunft, Zusammensetzung, Pflege und Rückführung. QR-Etiketten verknüpfen sich mit Plänen, Garantien und Reparaturanleitungen. Künftige Anpassungen werden dadurch einfacher, Versicherungen transparenter. Beim Verkauf steigt Nachvollziehbarkeit, beim Rückbau sinken Kosten. Teilen Sie, welche Informationen Sie schnell brauchen, und wir gestalten die Dokumentation so, dass sie nützt statt zu überfordern und langfristig gepflegt werden kann.

Umbauen statt abreißen

Wir denken Varianten: Wände wandern, Nutzungen tauschen, Technik wird ergänzt, nicht ersetzt. So bleibt der Bestand wertvoll und Emissionen sinken. Detailknoten erlauben spätere Erweiterungen, ohne Fassaden zu öffnen. Ein Haus erzählt dann mehrere Lebenskapitel, ohne jedes Mal neu zu beginnen. Schreiben Sie uns über mögliche Perspektiven, und wir planen robuste Kanten, tolerante Anschlüsse und großzügige Wartungswege von Anfang an.

Gemeinsam gestalten: Werkstätten, Rituale, Feedback

Co‑Design, das wirklich entscheidet

Gemeinsame Sessions sind keine Show, sondern echte Mitgestaltung. Wir bereiten klare Alternativen mit Auswirkungen auf Kosten, Ökobilanz und Atmosphäre vor. Entscheidungen werden dokumentiert, Unsicherheiten benannt. Prototypen im Maßstab eins machen Größen, Griffe und Licht greifbar. Schreiben Sie, wann Sie Zeit haben, und wir planen einen Termin, der Ihre Stimme hörbar macht und das Projekt tragfähig verankert.

Nachbarschaft als Resonanzraum

Ein Haus lebt nicht im Vakuum. Wir sprechen mit Nachbarn, lernen Wege, Schattenwürfe und gemeinsame Flächen kennen. So entstehen Übergangsräume, die Rücksicht und Austausch fördern: Bänke, Regenwasserspiele, begrünte Zäune. Das stärkt Zugehörigkeit und reduziert Konflikte. Erzählen Sie von Ihrem Quartier, und wir verknüpfen Bedürfnisse zu Lösungen, die Privatheit respektieren und dennoch Türen für Begegnung offenhalten.

Bewohnen, messen, lernen

Nach dem Einzug prüfen wir zusammen, was wirklich wirkt: Temperaturverläufe, Luftqualität, Lichtnutzung, Wartung. Kleine Anpassungen bei Verschattung, Lüftungsroutinen oder Dichtungen erhöhen Komfort und senken Aufwand. Ihre Rückmeldungen fließen in Updates und helfen anderen. Abonnieren Sie unseren Newsletter, geben Sie Kommentare ab oder stellen Sie Fragen – so wächst ein Wissenspool, der Ihr Zuhause langfristig stärkt.
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